2024 war Vielfalt das beschworene Wort, welches man zum Schluss nicht mehr hören möchte. Automobil gesehen gab es die Vielfalt in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wer partout keinen VW Golf oder Opel Kadett (Link) kaufen wollte, weil er sie für zu gewöhnlich hielt, fand echte Alternativen.
Alfa Romeo serviert ab 1983 den Alfa 33. Ein leckeres italienisches Gourmetangebot, das preislich nicht aus dem Rahmen fällt. Wer das Alfasud Desaster vergessen hat, kann der Marke eine Chance geben. Die selbst gibt sich alle Mühe, um die Käufer zu überzeugen.
Mit einer 6-Jahres-Garantie gegen Durchrostung etwa.

Wie gerne würden wir heute einen Alfa Romeo 33 kaufen
Aber das berührt nur die Skeptiker unter den Interessenten. Echte Alfisti sind nicht skeptisch, denn sie sind dem Zauber der Marke hoffnungslos verfallen. Bereits der Anblick des Scudetto genügt, um den Blutdruck in Höhen steigen zu lassen, die man im besten Fall nach einem halben Dutzend Espressi erreicht.
Der Alfa Romeo 33 ist ein überzeugender Keil geworden, eine neuzeitliche automobile Skulptur, deren Form hauptsächlich der einfacheren Herstellung geschuldet ist. Das interessiert 1983 nur am Rande, wie es auch die Tatsache kaum eine Rolle spielt, dass die Mailänder Marke mit dem Alfa Romeo 33 aus den tiefroten Zahlen fahren muss.
Die Chancen dafür stehen gut. Denn zusätzlich zum normalen 33 gibt es einen formschönen Kombi und, ziemlich selten in dieser Klasse, man kann diesen sogar mit Allradantrieb bestellen.
Und während Alfa Romeo mit dem neuen Kompaktwagen an allen möglichen Stellschrauben dreht, den Komfort verbessert und die Technik unmerklich abspeckt, bleibt doch das Herzstück gleich. Denn darüber hatte sich, während des kompletten Alfasud Desasters (Link), niemand beschwert. Wie im verblichenen Alfasud so findet man im Alfa 33 nur Boxermotoren, die mit einem einzigartigen Klang und ihrer besonderen Charakteristik für den Antrieb sorgen.
Zugegeben, in Italien pflanzt der Hersteller dem neuen Alfa einen Dreizylinder Diesel unter die Haube, aber der Antrieb bleibt eine rein italienische Angelegenheit und bedient den wichtigen Behördenmarkt.

Der Boxermotor ist das Herz des Alfa Romeo 33
Die deutschen Kunden dürfen sich über den Boxermotor freuen, der mit bis zu 105 PS den 33 auf 185 km/h beschleunigt. Sie können den Klang und die Laufkultur genießen. Ein Hauch von Sportwagen und vielleicht sogar von Porsche schwingt sich in die Geräuschkulisse.
Was würden wir aktuell dafür geben, wenn wir einen Alfa Romeo 33 kaufen könnten? Natürlich mit dem kleinen Boxermotor, der Klang und Charakter gibt und alles, was heute unter einer Alfa-Motorhaube zu finden ist, an die Wand spielt? Natürlich wäre auch ein Hybridantrieb akzeptabel, wenn dafür das alte Alfa-Romeo-Gefühl zurückkehren und es in der automobilen Welt wirkliche Vielfalt geben würde.
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